Dieses Verständnis war für mich der Ausgangspunkt einer Reise, die erst richtig begann, als viele andere ihre schulische Laufbahn bereits abgeschlossen hatten. Erst nach der Pflichtschule machte es bei mir „Klick“. Plötzlich war der Wille zum Lernen da. Lernen auf Augenhöhe, das gemeinsame Entdecken von Neuem, das ständige Weiterentwickeln: Das waren Erfahrungen, die mich geprägt haben. Sie wurden zum Motor für meinen Weg.
Der Elektrotechnik-Meister war für mich dabei viel mehr als nur ein Abschluss. Er war mein Eintrittsticket – die Tür zu einem Weg, der ohne Matura sonst verschlossen geblieben wäre. Durch ihn öffneten sich Chancen: ein Masterstudium, mein Ingenieur-Titel und ein enormer Zuwachs an Persönlichkeitsbildung. Noch wertvoller als die formalen Qualifikationen waren die Menschen, die mir auf diesem Weg begegneten. In dieser Zeit sind Freundschaften entstanden, aber auch berufliche Kontakte, die mich als Selbstständiger bis heute stärken und begleiten.
Seit Mitte 2025, nach Abschluss all dieser Ausbildungsschritte, weiß ich mit voller Überzeugung: Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Sie hat mich nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie weit man kommen kann, wenn man sich selbst nicht unterschätzt.
Ich versuche, wann immer es geht, das Zitat „Groß denken“ auch zu leben und motiviere mich selbst für immer größer werdende Herausforderungen und Weiterbildungen, um langfristig gegenüber dem Mitbewerb mithalten zu können. Weiterbildungen sind für mich kein Pflichtprogramm, sondern ein Weg, um Schritt für Schritt weiterzuwachsen und meinem Anspruch gerecht zu werden: langfristig nicht nur mitzuhalten, sondern mein Umfeld, meine Kund:innen und mein eigenes Unternehmen durch Wissen und Qualität aktiv voranzubringen.
Mein Können in der Elektrotechnik ist daher nicht nur ein fachliches Werkzeug. Es ist ein persönlicher Antrieb, eine Haltung und ein Versprechen: immer neugierig zu bleiben, immer größer zu denken und immer weiterzugehen.